Ich spreche vom Hier und Jetzt

Azizullah Ima

Übersetzung: Aus dem Persisch von Sarah Rauchfuß

Wenn der Wind dein Haar verweht

trotz Gottes Verbot – was will man tun?

In Kabuls Straßen vermisst man das Liebesgeflüster,

und es singt auch niemand mehr des Nachts.

Ich spreche vom Hier und Jetzt,

Für dich gibt es nur Dort und Damals!

Die Kommandos turbanumhüllter Köpfe,

der Hall von Peitschenknall und Schuss,

von Wirrwarr, gemurmelten Versen, und Stuss,

tragen die Klagelaute

in Schreckensträume unter fernen Dächern.

All die ungemalten Bilder unserer Schreie,

festgenagelt

hinter geschlossenen Fenstern.

Ich spreche vom Hier und Jetzt,

Für dich gibt es nur Dort und Damals!

Siebzehnjährige Jungen

Glaubten an Rettungsaktionen wie bei James Bond,

Ihre letzten Schreie vertrauten sie

unter den Flügeln militärischer Rettungsflugzeuge

dem Sturm an.

All die ungemalten Bilder unserer Schreie,

blutige Fetzen wund geschriener Kehlen

in den Gebirgszügen jenseits von Khwaja Rawash.[1]

Ich spreche vom Hier und Jetzt,

Für dich gibt es nur Dort und Damals!

Die Grenzen erbeben

unter den Füßen jener, die Schutz suchen vor dem Terror der Nacht,

Und die Kugeln

ziehen inmitten des Tumults der Verzweifelten

eine neue Grenze.

Ein Vater fällt,

Eine Mutter sackt zusammen,

Kinder wimmern.

All die ungemalten Bilder unserer Schreie,

verlorene Sterne

in dunkelster Nacht.

Ich spreche vom Hier und Jetzt,

Für dich gibt es nur Dort und Damals!

Alle direkten Wege

Nichts als Trugbilder, die Suchenden zu verwirren

In einer Welt, in der

Die „rechten Wege“

Noch nie zur Wahrheit führten.

Die Uhren der Welt standen still,

und die Zeitungen berichteten nichts

an diesem dunkelsten aller Tage,

Als eine Frau in den alten Gassen Kabuls skandierte:

„Not und Elend über jene, die Not und Elend brachten!“

Als ein Mann

die Überreste seiner Kinder

In den Wasserrinnen nahe dem Flugfeld suchte[2]

Und Biden eine Trauerrede hielt

für die letzten Soldaten, die hier ihr Leben ließen, in einem Krieg von zwei Jahrzehnten,

ohne Sinn.

Ich spreche vom Hier und Jetzt,

Für dich gibt es nur Dort und Damals!

In Decken gewickelte Körper,

Frauen, die aus ihren Stoffkäfigen starren,

herumirrende Schatten,

fürchten die Regierung eines Gottes, der dem Sterben zusieht, ohne Partei zu ergreifen,

Ein Gott, der das fortwährende Bitten und Flehen von Kindern in blutgetränkten Gräben

ohne Antwort lässt.

Ich spreche vom Hier und Jetzt,

Für dich gibt es nur Dort und Damals!

Sieh den Sondergesandten der Yankees mit seinem afghanischen Stammbaum![3]

Wie aus einem Munde

lacht er mit dem Glaubensführer, dieser Marionette[4],

über die Katastrophe,

bis verwundete Friedenstauben

in die blutige Falle flattern, die Asiens Herz heute ist.[5]

Das Land der Verlierer ist von „Allahu-Akbar“-Gebrüll erfüllt,

Und die Hunde sind immer noch satt vom Blut frisch in den Staub gesunkener Leichen.

All die ungemalten Bilder unserer Schreie,

Trauerinschriften auf Blättern ungebeugter Bäume

inmitten der Stürme.

Wo sind Sie, werter Herr?

Wo sind Sie, werte Dame?

Aus den Lautsprechern des Palasts, dessen erstes Paar Sie waren,

dringt der Gestank der Schamlosigkeit Ihrer Lügen,

übertrifft den Schmutz jener noch, die Sie beerben.

Ich bin all die Dichterfürsten leid,

Ich bin all die Münder leid, die aufgerissen werden, je nach Größe der Prämie

für einen Lobgesang auf Leute wie Sie!

John Kerrys Republik wurde mit nur einer Stimme gewonnen,

und die während der Wahl abgehackten Finger

hielt man für das einzige Problem der afghanischen Demokratie.[6]

Ich bin mit den Geschichten über falsche Erlöser groß geworden.

In den Erzählungen meiner Mutter verteilen sie frittiertes Gebäck,

Und ihr Kot besteht aus essbaren Kugeln,

mit denen sie den Zug der Hungrigen hinter sich her locken

Ich spreche vom Hier und Jetzt,

Für dich gibt es nur Dort und Damals!

Kabul sagt der Freiheit Lebewohl –

„Adieu, Kabul!“

Ich kann meine Kleider nicht mitnehmen,

Sie riechen nach Heimat,

riechen nach der Mutter.

Ich kann meine Kleider nicht mitnehmen,

Mein Bündel ist schon schwer

vom Kummer der Freiheit.

Ich kann meine Kleider nicht mitnehmen,

Sie riechen nach den Wunden meines Geburtsortes.

Ach, standhafter Hindukusch!

Ich kann meine Kleider nicht mitnehmen,

Meinen Füßen fehlt die Kraft zum Gehen,

Traurige Sperlinge

verlernen das Fliegen.

All die ungemalten Bilder unserer Schreie,

bittere Lieder des schwersten Exils.

[1] Khwaja Rawash ist der inoffizielle, in der Bevölkerung Afghanistans gebräuchliche Name für den Hauptstadtflughafen Afghanistans, nach dem Stadtbezirk Khwaja Rawash, in dem sich der Flughafen befindet. [A.d.Ü.]

[2] Eine Anspielung auf den Selbstmordanschlag eines islamistischen Terroristen inmitten einer Menschenmenge nahe der Wasserkanäle, die sich neben dem Flugfeld des Kabuler Flughafens befinden. [A.d.A.]

[3] Gemeint ist Zalmay Khalilzad, der Friedensbotschafter der USA, der in Qatar das Friedensabkommen mit den Taliban in die Wege leitete. [A.d.A.]

[4] Bei der Bestimmung des Emirs und Anführers der Taliban, die in Quetta (Pakistan) stattfand, war die pakistanische Armee involviert. [A.d.A.]

[5] Ein Ausdruck des Dichters und Philosophen Iqbal Lahori, der Afghanistan einst „das Herz Asiens“ nannte. [A.d.A.]

[6] Anspielung auf die Wahlen 2014 in Afghanistan, bei denen es massive Unstimmigkeiten gab. Die Taliban boykottierten die Wahl damals und schnitten die Finger derjenigen ab, die sich an den Wahlen beteiligten. Am Ende wurde Ashraf Ghani, mit der Unterstützung des US-Sondergesandten John Kerry, ohne ernsthafte Untersuchung des Wahlvorgangs zum Gewinner der Wahl erklärt. [A.d.A]

Das grüne Tuch

Eine Kurzgeschichte von Azizullah Ima

Niemand hatte damit gerechnet, dass jemand in diesem Abenddunst die Brücke überqueren würde. Er hatte auf der anderen Seite noch keinen Fuß auf den Boden gesetzt, da erschoss man ihn schon.

Vom Fenster her wehte der Wind den Klang von Erinnerungen heran, den Klang der Stimme Parimahs, wie sie, dasHaar in ein grünes Tuch geschlungen, damals unter den Bäumen gesessen und erzählt hatte:

„Vor vielen Jahren brachten sie Faramarz eines Nachts blutüberströmt zu uns nach Hause. Mit einem glühenden Messer holte mein Vater die Kugel aus seinem Arm. Meine Mutter, die entfernt mit Faramarz verwandt war, weinte. Ich blieb die ganze Nacht über wach. Irgendwann waren auch meine Eltern eingeschlafen und niemand außer mir hörte ihn, als Faramarz mitten in der Nacht rief. Er rief nach Wasser. Ich brachte ihm einen Krug und als ich ihn berührte, richtete er sich auf. Vor ihm brannte ein helles Lämpchen. Ich reichte ihm das Wasser. Meine Hände hatten sich noch nicht wieder von dem Krug getrennt, da umschloss Faramarz ihn schon fest mit seinen großen Händen. Die Hitze dieser Hände durchzog meinen Körper von Kopf bis Fuß. Mir wurde warm ums Herz. Faramarz leerte den Krug und hielt ihn mir wieder hin. Dieses Mal berührte ich seine Hand mit meinen beiden Händen. Faramarz drückte die linke vorsichtig und hob sie zu seinen Lippen. Auf meinem Handrücken konnte ich seinen Atem fühlen, dann ließ er die Hand wieder los. Seinen Blick heftete er jetzt auf den Teppich, ganz so als würde die Scham, die er angesichts dieses jähen Kusses empfand, auf diese Weise aus seinen Augen und zu Boden fallen.*

Mit dem leeren Krug ging ich zu meinem Bett zurück. Die Nacht war von einer solchen Ruhe, das mir war, als sei mein Herz das einzige Lebewesen, das noch rege war, in der Stille der Dunkelheit. Der Schlaf trug mich fort, ein friedlicher Schlaf.

In den frühen Morgenstunden vermochte selbst der Lärm der Vögel vor dem Fenster diesen Schlaf nicht zu stören. Ich hatte die Augen gerade erst aufgeschlagen, da hörte ich schon die Stimme meines Vaters – Faramarz habe die Grenze bereits passiert.

Ich stand auf. Alles erschien mir mit einem Mal unbeseelt. Die Wände, die Stimme meines Vaters, sogar der Blick meiner Mutter.

Er war fort. Der verwundete Vogel war weitergeflattert und hatte einen anderen verletzt im Käfig zurückgelassen. Mutter raffte Faramarz Schlaflager zusammen. Seine Lampe brannte noch, inmitten des Sonnenlichts.

Mutter sagte mir, ich solle das Licht löschen. Ich löschte das Licht. In meinem Herzen loderte ein pulsierendes Feuer auf.“

Später las ich Parimah eine meiner Erzählungen vor. „Ich wünsche, du würdest eines Tages auch meine Geschichte aufschreiben“, sagte sie darauf, lachte und fuhr fort:

„Weißt du … ein Jahr, nachdem Faramarz mir begegnet war, galoppierte dort auf der Höhe der großen und massiven Silberpappel ein Reiter an mir vorüber. Der Reiter ließ sein Pferd noch ein Stück weiterlaufen, bevor er es wendete. Er blieb vor mir stehen und stieg von seinem Pferd. Ohne aufzusehen wollte ich schon gehen, als ich die Stimme hörte, Faramarz Stimme!

…

Damals gab er mir ein grünes Tuch.“

Zwei der Seiten des Dorfes sind von Bergen umgeben – der Ausläufer des Friedhofs, der dem Sonnenaufgang zugewandt ist und die östliche Seite.  Man erzählt sich, jenseits der Berge lebten Menschen, die eine andere Religion hätten. Auf der dritten Seite liegt der Fluss, auf der vierten ein Wald. Jenseits des Flusses leben Menschen, die einen der ältesten Dialekte sprechen und jenseits des Waldes sprechen die Menschen eine andere Sprache.

Inmitten der Masse an Gräbern, hatten unter denen, die hier ruhten, bis auf wenige, die eines natürlichen Todes gestorben oder bei Überfällen fremder Soldaten ums Leben gekommen waren, alle Menschen ihren Tod selbsterrichteten Grenzen und Mauern zu verdanken.

An jenem Tag, ich hatte mich mit Parimah in den frühen Morgenstunden in einen entlegenen Winkel zurückgezogen, erinnerte sie sich, wie sie in der kalten Jahreszeit, wenn das Wasser niedrig stand, einmal einen Mann den Fluss hatte überqueren sehen, der Faramarz hätte sein können.

Auf beiden Seiten der einmal gezogenen Linien ließ man die Waffen bis zum Sonnenuntergang ruhen. Noch bevor die Sonne ihren hellen Saum von den trockenen Feldern aufgelesen hatte, las ich Parimah das Gedicht „Das grüne Tuch“ vor. Ich hatte es, inspiriert durch ihre Erzählungen und unsere Freundschaft, gerade erst verfasst:

Unter den Bäumen des kleinen Dorfes

Hört man den alten Holzfäller ächzen

Ein junges Mädchen

Zieht an dem Vorhang, unter dem Vorwand

Bloß über den alten Vater zu wachen

Öffnet das Fenster, versunken im Anblick

eines Vorüberziehenden, dessen Gestalt

Der des verschollenen Liebhabers ähnelt

Und sie erinnert den Tag

unter der Silberpappel, da

er ihr gesagt

„Dies grüne Tuch trag

mir zur Erinnerung“

Heute

Nach so vielen Jahren

Da jener Mann mit seinem Gewehr

Die Brücke passierte und sie verließ

Trägt das Mädchen, wie er ihr gesagt

Ein grünes Tuch

Wehend über weißen Haaren

Parimah hörte das Gedicht aufmerksam an und mit der letzten Zeile wurde die Trauer in ihrem Blick ihr Träne für Träne aus den Augen gespült.

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*Eine Scham, der eine Sitte zugrunde liegt, nach der es sich nicht gehört, sich in ein Mädchen zu verlieben, dessen Familie einem Schutz und Hilfe gewährt hat. Anmerkung des Autors.

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Aus dem Persischen von Sarah Rauchfuß

در شهرِ غارت‌شده

با دشنام‌های بلندتر از عوعوِ سگان

آن‌ها به سگ‌ها حمله می‌کردند

و سگ‌ها به آن‌ها،

آن‌گاه که در غبار

ماهِ شب

قرصِ نانِ دور از دسترسی بود انگار.

در شهرِ غارت‌شده

سگ‌ها گرسنه اند

و آدم‌ها

برای نان فرمان می‌برند.

شعارها همیشه وارونه اند

در جنگی که با گلوله‌های مجانی آغاز می‌شود.

گریزان

گریزانم

گریزانم

ازین هوش و ازین هوده

ازین هنگ و ازین هنگار

ازین هنجار فرسوده

ازین هوی و ازین هول و ازین هون

ازین هنگامهٔ تکرار

گریزانم

گریزانم!

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عزیزالله ایما

۲ سپتمبر ۲۰۱۱

مرگ آخرین اهریمن

مردان ذلیلِ با شمایلِ شبزده

از پیکرِ افتاده به خونِ ایستاده‌گان می‌ترسند،

مردان ذلیلِ با شمایلِ شبزده

از آوازهای عاشقانهٔ زنان می‌ترسند.

زیرِ سایه‌های سنگین شب،

در دلِ دهکده‌ها و کشتگاهان

در شهرها و دامنه‌های بلندِ کوهستان‌

همه از مرگِ آخرین اهریمنِ زمانه سخن می‌گویند،

اهریمنی که امیرالمؤمنینِ لشکرِ رجاله‌های رُعب و وحشت است.

امیرالمؤمنین مرده است

در ترنم زایندهٔ باران‌ها،

در زمزمهٔ آب‌های رو به مزرعه‌های خشکیده

در دل‌هایی که پیوسته برای آزادی می‌تپند،

 در ترانه‌هایی که امید می‌سرایند.

امیرالمؤمنین مرده است

با سیمای پنهان

زیرِ ردای فتواهای پوسیده.

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عزیزالله ایما

سمفونیِ همنوایی

محله‌های ما دیواری نداشتند،

فقط کوه‌ها زیبایی‌های افراشته‌یی بودند میان ما.

در فصل‌های اندوه و شادی

ما کوه‌ها را درمی‌نور‌دیدیم،

تا تلخیِ قصه‌های قحطیِ مهربانی را از یاد بریم.

ما همسایه‌هایی بودیم با نام‌های گوناگون،

کوه‌ها مرز نبودند،

کوه‌ها دره‌هایی بودند که ما را به خلوتی دیگر و به نجواهای جاریِ دیگرگونی فرامی‌خواندند.

چراغِ چله‌گاهِ ناصر خسرو در پریان

همان ماهِ روشنِ شب‌های یمگان بود.

در کوهستان‌ها

فلک، سنگردی و ترانه‌های کوهیِ الیشنگ با ناله‌های نای نورستان

سمفونی بزرگِ همنوایی می‌نواختند

و ما به هر زبانی

سرودِ زنانِ عاشقی را می‌خواندیم:

په لویو غرو باندی راتاو شه توفانونه

ژلی وریژی

مزه درته شپه وکه پاته شه باران دی.*

*برگردان لندی:

در کوه‌های بلند توفان‌ها آغاز شده اند

ژاله می‌بارد

مرو، شب را همین‌جا با من بمان که باران است!

عزیزالله ایما

آواهای گسسته




شرق‌شناسان شناسنامه‌ام را به استخوان‌های پوسیدهٔ مردانی که در کشتزارانِ شمال نان از دهانِ دهگانان ربوده‌ اند، می‌رسانند،

انگار نیاکانم اربابانِ مادرزادی بوده اند از مرده‌ریگِ خون‌های خشکیدهٔ شاهانِ شمشیرزن.

سحرگاهی که در خاموشیِ آتشکده‌های هیربدانِ پنجهیر کنارِ رودی زاده شدم،

نخستین لالایی‌ام موسیقیِ موج‌های سرکشی بود که به رودخانهٔ بی‌آبی می‌رسید.

آن‌گاه که با گام‌های کودکانه سرودِ چهارساله‌های عاشق را در کوچه‌های بن‌بستِ شهرِ کهنه می‌خواندم،

 مادرم می‌خندید.

من معنای میهن را نمی‌دانستم،

تمامِ طول و عرضِ سرزمینِ آشنایی که به خانهٔ پرهیاهوی بابایی می‌رسید

 و باری برابرِ آن را با چهارچرخه سوی «سپاهی‌گمنام» پیموده بودم

 – از «سه‌دکان» تا پلِ‌لرزانک و اندرابی –

بسیار کوچک‌تر از وسعتِ دیدِ پدرکلانی بود که هنگامِ گشودنِ پنجره‌های ناگشوده می‌گفت:

 «زبانِ بازِ زخم‌های جنگ لبانِ نشاط را می‌بندد.»

ما، اما در جنگ‌های بی‌پایان با آهنگِ گلوله‌ها رقصیدیم و ترانه‌های شادِ رهایی سردادیم

به گمان آن که روزی به آزادی می‌رسیم.

حالا زیرِدرختانِ سوختهٔ هیمهٔ باغ‌های آتش

 جشنِ جنونِ جلادهاست

و مؤمنانِ مویه‌گر از مناره‌ها

عظمتِ کاذبی را پیوسته بانگ می‌زنند.

آزادی هنوز عصیانِ نابالغی‌ست در آواهای گسسسته و گنگی که به هیچ آماجِ  مُوَجهی نمی‌رسد،

وقتی در باتلاق‌ها و جزیره‌های جزم‌آرا

 از گورهای پدرانِ تاریخِ طلایی و طلایه‌های تاریخی سخن می‌گوییم

و با نداهای بلندِ حسرتِ آبایی به جان هم می‌افتیم.

هنوز معنای میهن را نمی‌دانم

و هویتم هرگز به استخوان‌های پوسیده در چهارسوی جهان نمی‌رسد.

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عزیزالله ایما